A fool and her nuts [Baba Yaga]

Manche singen von Wassilissa, der Weisen.

Schwäne schwimmen auf den reichgedeckten Tischen und sie schreiben ihre weißen Lieder ins Morgenrot, schüttelst du deine Ärmel aus Seide und Brokat, ach du Schöne: Wassilissa, du Weise.

Du bist die Schwanensängerin. Du bist die Erstgeborene aus golddurchwirktem Licht. Dir haben sie den Zauber ins Nest gelegt. Ich singe andere Lieder.

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Schatten rufe ich und Schatten folgen mir; und es sind keine Schwäne.

Ich webe mir ihr Grau und Schwarz und Blau zu meiner Liebe. Zu deiner taugt es nicht. Mehr Atem als drei Farben trägt mein Lied nicht.

Mehr Atem braucht es nicht.

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Ich male den Knochen ein Gefieder aus weichem, schwerem Licht.

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Und wo ich gehe, da wachsen Schatten. Ein Huftritt Hoffnung noch aus Eisenblumen. Manchmal ein Schrei.

Mein Grau wächst überall, auch da, wo deine Schwäne schon längst an Grund verlieren. Triff mich um Mitternacht und zeig mir deine Schwanenfedern. Triff mich um Mitternacht: Ich zeige dir mein Grau.

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Und wo ich stehe, da fällt mein Licht: weich, grau und federleicht.

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Und wo ich sitze, da ist mein Schnee nur eine Farbe und ist für eine Nacht ist Weiß noch längst kein Tod.

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Und wo ich meinen Ärmel schüttel, wird keiner satt, der schon ein sattes Amt hat.

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Für Euch sing ich nicht; ihr Satten. Sucht Euch für Euern Hof einen besseren Narrn.

Ich singe für die, die sonst keiner hört.

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Und wenn ich mich drehe und sehe,

am Ende und wende,

wenn ich uns suche

in meinem dreibeinigen Spiegel –

gefriere ich vor Glück:

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Denn je ferner du bist, desto näher, immer, mein Herz.

 

[image credits: the birds and i, martin post, corvus cornix, berlin]

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