Seven stones, seven seas.

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Die Dankbarkeit, die über allem liegt, über diesem zerrütteten 2011. Und ich sitze in einem chinesischen Garten hoch über dem Meer und verlache die Steine vor mir und alle Klischees und allen Glauben und  vor allem allen Stein gewordenenen Glauben und überhaupt alles, was mit versteinerten Gedanken zu tun hat. Und meine Hände denken anders, leben anders, wie immer, und sind schon dabei, Leben zu schaffen, aus dem, was sie finden, wie immer, immer noch, und als wir fertig sind, sind es sieben Steine, und ich lege eine Blüte auf meine Sieben, nur so, um die Ordnung zu brechen, und bin dankbar: Dass ich Regeln brechen kann, selbst meine eigenen. Dass ich wieder reise, reisen kann, reisen will, gegen alle Regeln, gegen alle Ängste. Ich bin dankbar für das Licht, das mich antreibt, das Licht am Meer, das Licht in meinen Krähenfedern, das Licht in den Städten, über den Brücken, das Licht in mir. My available light. Ich bin so dankbar, dass ich immer noch glücklich bin, wo viele nur zufrieden wären. 

2011. Das Jahr, in dem ich wieder glauben lernte. An mich. Und ein wenig, natürlich, wie immer, wie jedes Jahr, in dem es dich noch gibt, auch an dich.

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